Miteinander statt gegeneinander

Wir können wir, du und ich, das Klima im Straßenverkehr verbessern, besonders in Hamburg und Sasel.
Ich habe einige Thesen aufgestellt zu deiner, meiner und unserer  Verantwortung im Straßenverkehr (Allgemeine Velosophie) .

Allgemeine Velosophie

These 1: Rücksicht schafft ein entspanntes Miteinander!
            Vorsicht, Umsicht, Rücksicht und Nachsicht sind die Grundlagen
            eines respektvollen Umgangs der Verkehrsteilnehmer untereinander
            und schaffen ein entspanntes Miteinander.
            Im Gegenteil schafft das selbst genommene Vorrecht, Verkehrsregeln                                  missachten zu dürfen, aber andere für die Nichtbeachtung von       
            Vorschriften zu maßregeln, Unfrieden, Ärger, Wut und Aggressionen.

These 2: Du bist Vorbild für das Verkehrs-Klima und trägst Verantwortung!
          Wir sind im Verkehr oft angespannt und gereizt, wir schimpfen und     
          beschimpfen andere und werden sogar aggressiv.
          Und wie ist das bei dir? Bedenke, du bist mit deinem Verhalten immer ein 
          Vorbild für andere, zu jeder Zeit, ob du willst oder nicht, im positiven wie im                        negativen Sinne. Du trägst für das Verkehrsklima ein Mitverantwortung.

These 3: Autos verursachen Staus
          Autofahrer ärgern sich, wenn sie im Stau stecken. Sie schimpfen auf den Anlass 
          des Staus. Aber eigentlich sind sie ein Teil des Problems. Es gibt einfach zu viele
          Autos, die die Straßen verstopfen. Die Kapazität der Straßen ist erschöpft, ein
          Ausbau z.T. kaum noch möglich. Kleine Verbesserungen sind zwar durch besseres
          Baustellen-Management und vorausschauenderes Fahren möglich. Aber zur
          Lösung des Problems ist ein Umdenken erforderlich, andere Verkehrsmittel zu
          benutzen und Autofahrten auf das Notwendige zu beschränken.

These 4: Mehr Straßen - mehr Verkehr, weniger Straßen - weniger Verkehr
           
Zur Bewältigung zunehmenden Autoverkehrs wurde jeglicher freie Stadtraum mit
           rollendem und stehendem Verkehr belegt. Doch hat der Bau von noch mehr
           Straßen und Parkplätzen noch mehr Verkehr zur Folge, eine Einladung Autos zu
           kaufen und das Auto mehr zu benutzen. Für die entgegengesetzte Spirale,
           weniger Straßen und Parkplätze führen zu weniger Autoverkehr, liefert Jan Gehl
           diverse Beispiele (San Francisco, London, Kopenhagen)

These 5: Mobile Bedürfnisse und Klimakatastrophe
             
Wir leben in einer mobilen Gesellschaft mit starken mobilen Bedürfnissen.
           Und wir leben in einer Zeit mit einer drohenden Klimakatastrophe.
            Es ist an der Zeit, dass wir für unsere Wege auch die Ökologie und
            Nachhaltigkeit mit bedenken. Welches Verkehrsmittel ist das
            umweltfreundlichste? Z.B. Bahn statt Flugzeug/Auto oder Fahrrad statt
            Auto.

These 6: Nimm dir Zeit und nicht das Leben!
               
Die  Hektik des Alltags und der zähflüssige Autoverkehr animieren uns immer 
             wieder zu riskantem Verhalten im Straßenverkehr (überhöhte Geschwindigkeit, 
             bedenkliche Überholmanöver, Ausreizen der Gelb-Rot-Phase von Ampeln) - um 
             Zeit zu sparen. Wir gefährden uns und andere Verkehrsteilnehmer. Starte   
             rechtzeitig und gelassen, um sicher am Ziel anzukommen.

Kommentare

Der Verkehrspolitische Sprecher des ADAC Hansa, Carsten Willms, äußert in DIE ZEIT vom 28.02.19: "Wenn der Radverkehr gut läuft, haben die Autofahrer mehr Platz auf der Straße und können besser fahren. Davon profitieren alle." ... Der Ausbau des Radverkehrs ist vergleichsweise billig. Sein wichtigstes Anliegen aber ist der Verkehrsfrieden, durch eine einvernehmliche Verbesserung von Infrastruktur, Verkehrssicherheit, Innovation und Verkehrsmoral. "Gerade im Verkehr nehmen Emotionen und Extrempositionen dramatisch zu. Ein Verkehrsfrieden könnte vieles entspannen."

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